Hautausschlag
Hautproblem abklären via App: Ohne Termin schnell und einfach Hilfe von unserem Dermatologenteam erhalten.
Über 25 Jahre Erfahrung in Telemedizin
Über 8 Mio. Behandlungen durchgeführt
93 % sagen: «Medgate konnte mir helfen.»

Ihre Vorteile
- Hautausschlag per Fragebogen innerhalb weniger Minuten zur Abklärung eingeben
- ärztliche Rückmeldung innert 48 Stunden (werktags)
- Behandlung durch erfahrene Dermatolog:innen
- persönliche Hautbeurteilung und Behandlungsempfehlung
Hautausschlag
Was ist ein Hautausschlag?
Ein Hautausschlag (medizinisch: Exanthem) bezeichnet eine meist flächige Veränderung der Haut, die sich durch Rötungen, Bläschen, Pusteln, Schuppen oder Schwellungen äussern kann. Ausschläge können auf der gesamten Körperoberfläche auftreten – lokal begrenzt oder grossflächig verteilt.
Die Ursachen für Hautausschlag sind vielfältig. Häufig handelt es sich um harmlose, vorübergehende Reaktionen, in manchen Fällen können Ausschläge jedoch auf eine Erkrankung hinweisen, die ärztlicher Abklärung bedarf.
1 Fragebogen ausfüllen
In der Medgate App können Sie unter «Haut-Check» einige kurze Fragen zu Ihrer Hauterkrankung und Ihrem Gesundheitszustand beantworten.
2 Fotos hochladen
Anschliessend laden Sie Fotos von den betroffenen Körperstellen hoch, damit unsere Dermatolog:innen diese begutachten können.
3 Ärztliche Einschätzung
Innert 48 Stunden (werktags) bearbeiten unsere Dermatolog:innen Ihre Anfrage. Sie erhalten Ihre persönliche Hautbeurteilung, die passende Behandlungsempfehlung und – falls notwendig – ein entsprechendes Rezept.
Kosten
Die telemedizinischen Haut-Abklärungen bei Medgate werden im Rahmen der gesetzlichen Leistungen über die Krankenversicherung abgerechnet (analog zum Arztbesuch in einer Praxis) und sind von allen Schweizer Krankenversicherern anerkannt. Tagsüber an Werktagen kostet eine Telekonsultation im Durchschnitt CHF 50.
In gewissen Versicherungsmodellen bei unseren Partner-Krankenversicherern fallen ausserdem nicht einmal Kosten im Bereich von Franchise und Selbstbehalt an.
So kann Medgate helfen
- Rückmeldung durch einen Hautarzt oder eine Hautärztin innert 48 Stunden (werktags) via Chat
- Ausstellung von Rezepten
- Falls notwendig: Ausstellung von Überweisungen an einen Dermatologen in Ihrer Nähe
- Nach Diagnose: Bereitstellung eines Behandlungsplans in der App
- Erfahrene und in der Telemedizin ausgebildete Ärzt:innen mit Schweizer Zulassung
- 4-sprachiger Service: Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch
- Hohe Kompetenz dank über 25 Jahren Erfahrung in der Telemedizin
- Von allen Schweizer Krankenversicherern anerkannt

Häufige Fragen
Was kostet der Service?
Können alle dermatologischen Anliegen via App behandelt werden? Kann meine Hautproblem-Anfrage auch abgelehnt werden?
Wo kann ich mein Rezept einlösen?
Muss ich mit einer Ärztin oder einem Arzt sprechen?
Sind meine Daten sicher?

Mit der Medgate App alles an einem Ort
Neben dem Service «Hautproblem abklären» bietet die Medgate App weitere praktische Möglichkeiten:
- Terminbuchung: von kurzfristigen Verfügbarkeiten profitieren
- Behandlungsplan und weitere Dokumente in der App erhalten
- Direkt mit dem Medgate Ärzteteam chatten
- Lieblingsärzt:innen erfassen
- Digitale Symptomabfrage mit automatisierter Ersteinschätzung
- Terminerinnerungen und Gesundheitsempfehlungen erhalten
Mit der Medgate App sind Sie im Ernstfall jederzeit gewappnet. Jetzt gratis herunterladen.
Häufige Arten von Hautausschlag
Es gibt verschiedene Formen von Hautausschlag, die sich in Aussehen, Ursache und Verlauf unterscheiden:
Allergischer Ausschlag (z. B. Kontaktdermatitis)
Entsteht durch Kontakt mit einem Auslöser (z. B. Pflanzen, Metalle, Kosmetika) oder als Reaktion auf ein Allergen (z. B. Lebensmittel, Medikamente). Typisch sind Rötungen, Quaddeln und starker Juckreiz.
Infektiöser Ausschlag
Wird durch Viren, Bakterien oder Pilze ausgelöst. Bekannte Beispiele sind Wilde Blattern, Masern, Röteln oder Scharlach. Viele infektiöse Ausschläge sind ansteckend.
Ekzem (z.B. Neurodermitis / atopische Dermatitis)
Chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit schubweise auftretenden, juckenden Hautveränderungen. Häufig in Kombination mit Allergien oder Asthma.
Psoriasis (Schuppenflechte)
Chronische, nicht ansteckende Hauterkrankung mit silbrig-schuppenden, geröteten Hautplaques. Tritt bevorzugt an Ellbogen, Knien und der Kopfhaut auf.
Nesselsucht (Urtikaria)
Plötzlich auftretende, juckende Quaddeln, die sich rasch verändern können. Ursachen sind vielfältig – von Allergien über Infekte bis hin zu Stress oder auch keiner erkennbaren Ursache.
Fusspilz
Pilzinfektion der Haut, die meist zwischen den Zehen beginnt und sich auf die Fusssohlen ausbreiten kann. Typische Symptome sind Juckreiz, Brennen sowie schuppende oder rissige Haut. Ist ansteckend und wird häufig in feuchten Umgebungen wie Schwimmbädern oder Duschen übertragen.
Gürtelrose
Schmerzhafte Virusinfektion, die durch die Reaktivierung des Varizella-Zoster-Virus (Windpocken-Erreger) entsteht. Sie äussert sich als streifenförmiger, blasiger Ausschlag, meist auf einer Körperseite. Besonders häufig betroffen sind ältere oder immungeschwächte Personen.
Sonnenbrand
Akute Entzündungsreaktion der Haut durch übermässige UV-Strahlung, die sich durch Rötung, Schwellung und Schmerzen zeigt. In schweren Fällen können Blasenbildung und allgemeines Krankheitsgefühl auftreten. Wiederholte Sonnenbrände erhöhen langfristig das Hautkrebsrisiko.
Ausschlag
Allgemeine Hautveränderung, die sich in Form von Rötungen, Flecken, Bläschen oder Pusteln zeigen kann. Ursachen sind vielfältig und reichen von Allergien und Infektionen bis hin zu Medikamentenunverträglichkeiten oder Hautreizungen. Eine genaue Diagnose erfordert oft eine ärztliche Abklärung.
Ausschlag nach Zeckenbiss (Erythema migrans = Wanderröte)
Typisches Frühzeichen einer Borreliose, das sich als kreisförmige Rötung um die Einstichstelle herum ausbreitet. Erscheint meist einige Tage bis Wochen nach einem Zeckenbiss und ist ein wichtiges Warnsignal für eine mögliche Infektion. Eine frühzeitige ärztliche Behandlung mit Antibiotika ist entscheidend.
Insektenstiche
Lokale Hautreaktionen durch Stiche oder Bisse von Insekten wie Mücken, Bienen oder Wespen, die sich als Rötung, Schwellung und Juckreiz äussern. Bei den meisten Menschen klingen die Symptome nach kurzer Zeit ab. Allergiker können jedoch schwerwiegendere Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock entwickeln.
Arzneimittelreaktion
Manche Medikamente können Hautausschläge als Nebenwirkung verursachen. Diese können von leichten Rötungen bis zu ernsthaften Reaktionen reichen.
Symptome – Woran erkennt man Hautausschlag?
Hautausschläge können sich sehr unterschiedlich äussern. Typische Anzeichen sind:
- Rötungen, flächig oder punktförmig
- Bläschen, Pusteln oder Knötchen
- Schuppen oder Krusten
- Schwellungen der Haut
- Juckreiz, Brennen oder Schmerzen
- Wärme oder Spannungsgefühl in der betroffenen Hautpartie
- Veränderung der Hautfarbe (heller oder dunkler als die Umgebung)
Die genaue Erscheinungsform, Lokalisation und Begleitsymptome (z. B. Fieber, allgemeines Krankheitsgefühl) sind wichtige Hinweise für die ärztliche Diagnose.
Ursachen und Risikofaktoren
Hautausschläge können viele verschiedene Ursachen haben:
- Allergische Reaktionen (auf Lebensmittel, Medikamente, Kosmetika, Pflanzen, Insektenstiche)
- Infektionen durch Viren, Bakterien oder Pilze
- Chronische Hauterkrankungen (z. B. Ekzem, Psoriasis)
- Stress und psychische Belastung
- Hitze oder übermässige Sonneneinstrahlung
- Reibung oder Druck auf die Haut
- Hormonelle Veränderungen
- Autoimmunerkrankungen
- Nebenwirkungen von Medikamenten
Behandlungsmöglichkeiten
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache des Ausschlags und wird durch Ärzt:innen festgelegt. Grundsätzlich unterscheidet man:
Lokale Therapie
Bei vielen Ausschlägen kommen Cremes, Salben oder Lotionen zum Einsatz – z. B. kortisonhaltige und/oder desinfizierende Präparate bei entzündlichen Reaktionen, welche nicht durch Bakterien verursacht sind oder antimykotische Mittel bei Pilzinfektionen.
Systemische Therapie
Bei ausgedehnten oder schwerwiegenden Ausschlägen können Tabletten oder andere systemische Medikamente (z. B. Antihistaminika bei Allergien, Antibiotika bei bakteriellen Infektionen) eingesetzt werden.
Ursachenbehandlung
Wenn ein Auslöser identifiziert wird (z. B. ein Kontaktallergen oder ein Medikament), steht dessen Vermeidung an erster Stelle.
Symptomatische Massnahmen
Kühlen der betroffenen Hautstellen kann Juckreiz und Schwellung lindern
- Auf Kratzen verzichten, um Folgeinfektionen an anderen Körperstellen zu vermeiden
- Milde, parfümfreie Hautpflegeprodukte verwenden
Die Auswahl der geeigneten Therapie erfolgt durch Ärzt:innen auf Basis der individuellen Diagnose und des Beschwerdebilds der Patient:innen.
Teledermatologie – Hautabklärung auf digitalem Weg
Hautprobleme gehören zu den häufigen Anliegen, bei denen eine telemedizinische Beurteilung möglich ist. Über eine fotografische Dokumentation der betroffenen Hautstelle können Ärzt:innen eine erste Einschätzung vornehmen – ohne physischen Praxisbesuch.
Bei einer telemedizinischen Beurteilung von Hautveränderungen werden in der Regel Fotos der betroffenen Stellen sowie Angaben zu Symptomen, Dauer, Vorerkrankungen und allfälligen Begleitbeschwerden berücksichtigt.
Ob eine telemedizinische Konsultation im Einzelfall geeignet ist, hängt von der Art und Schwere der Hautveränderung ab und wird durch die behandelnden Ärzt:innen beurteilt. Bei ausgedehnten Ausschlägen, starken Allgemeinsymptomen oder Verdacht auf eine schwerwiegende Erkrankung ist eine körperliche Untersuchung in der Regel angezeigt.
Häufige Fragen
Ist Hautausschlag ansteckend?
Wann verschwindet ein Hautausschlag von selbst?
Kann Stress einen Hautausschlag verursachen?
Kann ein Medikament einen Hautausschlag verursachen?
Welche Hausmittel helfen bei Hautausschlag?
Wann ist ärztliche Hilfe erforderlich?
Eine ärztliche Abklärung ist in folgenden Situationen empfehlenswert:
- Der Ausschlag breitet sich rasch aus oder verändert sich stark
- Begleitsymptome wie Fieber, Schüttelfrost oder allgemeines Krankheitsgefühl treten auf
- Der Ausschlag ist sehr schmerzhaft oder stark entzündlich
- Der Ausschlag tritt nach Einnahme eines neuen Medikaments auf
- Kinder oder Säuglinge sind betroffen
- Der Ausschlag besteht länger als ein bis zwei Wochen ohne Besserung
- Die Ursache des Ausschlags ist unklar
Bei folgenden Beschwerden sollte umgehend der Notruf (144) oder eine Notaufnahme kontaktiert werden:
- Ausschlag in Kombination mit Atemnot, Schluckbeschwerden oder Schwellung im Gesicht (mögliche Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion / Anaphylaxie)
- Grossflächige Hautablösung oder Blasenbildung
- Plötzlicher, schwerer Ausschlag mit hohem Fieber
Kontakt
Für Fragen steht unser ärztliches Team zur Verfügung: +41 58 387 77 88 (Medgate Patientenempfang, 24/7 erreichbar).
Disclaimer
Die Artikel dienen ausschliesslich der Information und dürfen nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke verwendet werden. Sie sind kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Beratung und Behandlung. Medgate hat die Informationen sorgfältig zusammengestellt, kann jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen übernehmen. Für Schäden, die durch die Anwendung dieser Informationen entstehen können, übernimmt Medgate keine Haftung. Sind Sie krank und benötigen Sie Hilfe? Unsere Ärzt:innen stehen Ihnen rund um die Uhr über die Medgate App zur Verfügung.