Aktuelles zum neuen Coronavirus

Fragen beantworten und Empfehlung erhalten

Sind Sie unsicher, ob Sie am Coronavirus erkrankt sind und wissen nicht, wie Sie sich verhalten sollen? Füllen Sie den Fragebogen aus und erhalten Sie direkt eine Empfehlung, was in Ihrer Situation gemäss den Richtlinien des Bundesamts für Gesundheit zu tun ist.

So können wir Ihnen helfen

Infoline
Im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit betreiben wir die offizielle Infoline des Bundes zum Coronavirus unter der Telefonnummer
+41 58 463 00 00

Ärztliche Beratung und Behandlung
Sind Sie krank und brauchen eine ärztliche Behandlung, stehen Ihnen unsere Ärztinnen und Ärzte rund um die Uhr zur Verfügung. Über die Medgate App können Sie eine Konsultation per Telefon oder Video buchen.

Antworten auf häufige Fragen

Welche Symptome treten bei einer Erkrankung mit dem neuen Coronavirus auf?

Die Symptome sind sehr variabel und unspezifisch. Folgende Symptome können auftreten:

  • Husten (meist trocken)
  • Halsschmerzen
  • Kurzatmigkeit
  • Fieber, Fiebergefühl
  • Muskelschmerzen
Selten sind:
  • Kopfschmerzen
  • Magen-Darm-Symptome
  • Schnupfen
Die Symptome können unterschiedlich schwer sein. Ebenfalls möglich sind Komplikationen wie eine Lungenentzündung. Für die meisten Menschen verläuft die Krankheit mild. Jedoch können vor allem Personen ab 65 Jahren oder Personen mit einer Vorerkrankung schwer erkranken

Wie wird das neue Coronavirus übertragen?

  • Bei engem und längerem Kontakt: Wenn man zu einer erkrankten Person länger als 15 Minuten weniger als zwei Meter Abstand hält.
  • Durch Tröpfchen: Niest oder hustet die erkrankte Person, können die Viren direkt auf die Schleimhäute von Nase, Mund oder Augen von anderen Menschen gelangen.
  • Über die Hände: Ansteckende Tröpfchen gelangen beim Husten und Niesen auf die Hände. Oder man berührt eine Oberfläche, auf denen sich Viren befinden. Sie gelangen an Mund, Nase oder Augen, wenn man diese berührt.
Wie kann man sich und andere vor einer Ansteckung mit dem neuen Coronavirus schützen?

  • Waschen Sie Ihre Hände mehrmals täglich gründlich mit Wasser und Seife oder verwenden Sie ein Händedesinfektionsmittel.
  • Wenn Sie husten oder niesen müssen, dann halten Sie sich ein Papiertaschentuch vor Mund und Nase. Entsorgen Sie es danach in einem Abfalleimer und waschen Sie sich die Hände.
  • Wenn Sie kein Taschentuch haben, husten und niesen Sie in der Armbeuge.
  • Verzichten Sie auf das Händeschütteln.
  • Vermeiden Sie möglichst den Kontakt mit Personen, die Atembeschwerden oder Husten haben.
  • Halten Sie genügend Abstand (mind. 2 Meter) zu anderen Menschen – zum Beispiel beim Anstehen oder während Sitzungen. So schützen Sie insbesondere Ihre älteren Mitbürger, die bei einer Ansteckung mit dem neuen Coronavirus ernsthaft krank werden können.
  • Meiden Sie öffentliche Verkehrsmittel.
  • Bleiben Sie bei Krankheitssymptomen wie Atembeschwerden, Husten und Fieber zu Hause.
  • Gehen Sie nur nach telefonischer Terminvereinbarung in eine Arztpraxis oder Notfallstation.

Einen Impfstoff, der vor einer Ansteckung mit dem neuen Coronavirus schützt, gibt es zurzeit nicht.

Wer ist besonders gefährdet?

Besonders gefährdet schwer zu erkranken sind Personen ab 65 Jahre sowie solche, die eine dieser Vorerkrankungen haben:

  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Chronische Atemwegserkrankungen
  • Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen
  • Krebs

Was wird besonders gefährdeten Personen empfohlen?

Besonders gefährdete Personen werden dazu angehalten, den Kontakt zu anderen Personen zu meiden und zu Hause zu bleiben.

Sind Schwangere besonders gefährdet?

Schwangere Frauen gehören nach jetzigem Kenntnisstand nicht zu den Personen, die ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe der Krankheit haben. Kontaktieren Sie trotzdem bei Symptomen wie Fieber telefonisch eine Ärztin bzw. einen Arzt.

Was muss man tun, wenn man an Symptomen wie Fieber und Husten leidet?

Bei Krankheitssymptomen (Fieber und/oder trockenem Husten teilweise begleitet mit Halsschmerzen) müssen Sie für mindestens 10 Tage ab Beginn der Symptome zu Hause bleiben, damit Sie niemanden anstecken. Bei milden Symptomen und wenn Sie nicht zur besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppe (über 65 Jahre alt oder an chronischer Krankheit leidend) gehören, ist kein Arzt- oder Spitalbesuch notwendig. In diesem Fall können Sie sich zu Hause selber pflegen. Gehen Sie erst nach 10 Tagen und wenn Sie 48 Stunden symptomfrei waren wieder aus dem Haus.

Gehören Sie zu der gefährdeten Bevölkerungsgruppe oder sind Sie schwer krank, kontaktieren Sie telefonisch einen Arzt, eine Ärztin oder eine Gesundheitsinstitution. Diese entscheiden, ob eine medizinische Abklärung durchgeführt werden muss, oder ob es ausreicht, wenn Sie zu Hause bleiben und sich selber pflegen

Was muss man tun, wenn man Kontakt zu einer nachweislich am Coronavirus infizierten Person hatte?

Waren Sie in engem Kontakt mit einer nachweislich am Coronavirus infizierten Person, bleiben Sie während 10 Tagen zu Hause und meiden Sie den Kontakt zu anderen Personen. Kontaktieren Sie Ihren Arbeitgeber, um das Vorgehen gemeinsam zu besprechen. Haben Sie nach 10 Tagen keine Symptome entwickelt, können Sie die Quarantäne beenden. Überwachen Sie weiterhin Ihren Gesundheitszustand. Es kann vorkommen, dass die ersten Symptome erst später auftreten.

Was muss man tun, wenn man mit einer Person zusammenlebt, die an einer akuten Atemwegserkrankung (z.B. Husten) leidet?

Wenn Sie mit einer Person leben, die Symptome einer akuten Atemwegserkrankung hat, oder mit ihr eine intime Beziehung hatten, sollten Sie sich für 10 Tage auf eigene Initiative in Quarantäne zu Hause begeben. Dies gilt, wenn sie Kontakt hatten während die erkrankte Person Symptome hatte und /oder in den 24 Stunden vor dem Auftreten der Symptome bei der erkrankten Person.

Warum sind die Hygiene- und Verhaltensregeln so wichtig?

Beim Coronavirus handelt sich um ein neues Virus, gegen das der Mensch noch keine Immunabwehr hat. Es kann zu vielen Ansteckungen und Erkrankungen kommen. Deshalb müssen wir die Ausbreitung des neuen Coronavirus möglichst verlangsamen.

Besonders Personen mit einem höheren Risiko, schwer zu erkranken, müssen wir schützen. Das sind die über 65-jähringen und solche mit einer Vorerkrankung wie Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen, Krebs sowie Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen.

Wenn wir uns alle an die Regeln halten, können wir auch diese Personen besser schützen. Damit tragen wir auch dazu bei, dass Menschen mit schweren Erkrankungen in den Gesundheitseinrichtungen weiterhin gut behandelt werden. Denn auf den Intensivstationen sind die Behandlungsräume und Beatmungsgeräte begrenzt verfügbar.

Soll man eine Hygienemaske tragen?

Das BAG empfiehlt gesunden Personen kein Tragen von Hygienemasken (chirurgische Masken, OP-Masken). Diese schützen eine gesunde Person nicht effektiv vor einer Ansteckung mit Viren der Atemwege (Eigenschutz). Das Tragen einer Maske kann deshalb ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen.

Hygienemasken sollen in erster Linie verhindern, dass eine erkrankte Person andere Personen ansteckt (kollektiver Schutz). Daher empfiehlt das BAG Personen mit akuter Atemwegserkrankung das Tragen von Hygienemasken, sobald sie keinen Mindestabstand von 2 Metern zu anderen Personen einhalten können (z. B. zu Hause, in einer Arztpraxis, Apotheke oder im öffentlichen Verkehr vor/nach einem Arztbesuch).

Vorteile der Telemedizin

In der aktuellen Situation trägt die Telemedizin einen wichtigen Teil zur Aufrechterhaltung der ärztlichen Versorgung bei.

  • Unsere Ärztinnen und Ärzte behandeln Sie per Telefon oder Video direkt bei Ihnen zu Hause.
  • Ansteckungsgefahr in Wartezimmern und unterwegs wird reduziert.
  • Praxisbesuche werden reduziert und das Gesundheitswesen dadurch entlastet.

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