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Gesundheitsinformationen und weiterführende Ressourcen 

Auf dieser Seite finden Sie eine Sammlung von relevanten Inhalten zu spezifischen Krankheitsbildern sowie weiterführende Links zu wichtigen Verbänden, die vertieftes Fachwissen anbieten. Darüber hinaus finden Sie hier auch praktische Informationen und Anleitungen zu diversen Gesundheitsthemen, beispielsweise zur Gestaltung eines gesunden Lebensstils oder zur korrekten Durchführung einer Blutdruckmessung. Am Ende der Seite steht Ihnen eine Dokumenten-Bibliothek mit nützlichen Anleitungen und Merkblättern zur Verfügung. 

Koronare Herzkrankheit (KHK) und chronisches Koronarsyndrom

Was ist die koronare Herzerkrankung?

Die koronare Herzkrankheit (KHK) ist eine chronische Erkrankung der Herzkranzgefässe, die das Herz mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Sie entsteht durch die Verengung oder Blockade dieser Gefässe, meist infolge von Arteriosklerose, bei der sich Ablagerungen (Plaques) an den Gefässwänden bilden. Dadurch kann das Herz weniger durchblutet werden, was zu Sauerstoffmangel führt und Symptome wie Brustschmerzen (Angina pectoris) verursacht.

Im Verlauf kann eine KHK zu ernsthaften Komplikationen wie Herzinfarkt oder Herzinsuffizienz (Herzschwäche) führen. Risikofaktoren sind u. a. Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes und hohe Cholesterinwerte.

Was ist das chronische Koronarsyndrom?

Das chronische Koronarsyndrom (CKS) ist eine langfristige Form der koronaren Herzkrankheit, bei der die Verengung oder Blockade der Herzkranzgefässe zu einer stabilen Einschränkung der Herzblutzufuhr führt. Im Gegensatz zum akuten Koronarsyndrom, das durch plötzliche und kritische Verschlüsse der Herzarterien gekennzeichnet ist (z. B. Herzinfarkt), verläuft das chronische Koronarsyndrom oft langsamer und weniger dramatisch, aber dennoch fortschreitend.

Unter folgenden Links finden Sie weiterführende Informationen zur KHK und dem chronischen Koronarsyndrom:

Herzgesund leben und einem Herzinfarkt vorbeugen – alles, was dazu nötig ist, finden Sie in der HerzFit-App. Machen Sie dazu auch den speziellen Risikotest. Entwickelt wurde die App von der Deutschen Herzstiftung, der grössten Patientenorganisation für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammen mit der Techniker Krankenkasse, der Deutschen Hochdruckliga, dem Deutschen Herzzentrum München und der TU München sowie DigiMed Bayern.

iPhone: HerzFit im App Store
Android: HerzFit – Apps bei Google Play

Sie habe Fragen hierzu? Vereinbaren Sie gerne einen Termin mit Ihrem Medgate Tele-Hausarzt.

Herzinsuffizienz

Was ist eine Herzinsuffizienz? 

Herzinsuffizienz, auch Herzschwäche genannt, ist eine Erkrankung, bei der das Herz nicht mehr in der Lage ist, ausreichend Blut in den Körper zu pumpen, um den Bedarf der Organe und Gewebe zu decken. Diese Leistungsminderung entsteht meist durch Schädigungen des Herzmuskels, die infolge von Erkrankungen wie koronaren Herzkrankheiten, Herzinfarkten, Bluthochdruck oder Herzklappenerkrankungen auftreten können. Auch Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder chronischer Alkoholmissbrauch können Herzinsuffizienz fördern. 

Was sind Konsequenzen einer Herzinsuffizienz? 

Die Konsequenzen sind vielfältig: Durch die eingeschränkte Pumpleistung staut sich das Blut in verschiedenen Organen, besonders in den Lungen und den Beinen, was zu Flüssigkeitseinlagerungen (Ödemen) führt. Patienten mit Herzinsuffizienz leiden daher häufig unter Symptomen wie Atemnot, Müdigkeit und geschwollenen Beinen. Unbehandelt kann die Krankheit fortschreiten und die Lebensqualität stark beeinträchtigen, bis hin zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. 

Symptomtest 

Haben Sie Symptome einer Herzinsuffizienz? Hier geht’s zum Test: Herzinsuffizienz-Test - Schweizerische Herzstiftung  

Wenn der Test angibt, dass eine Herzinsuffizienz in Ihrem Falle möglich ist, kontaktieren Sie bitte das Medgate-Hausarztteam zeitnah. 

Menschen mit Herzinsuffizienz sollten regelmässig ihr Gewicht messen und beobachten, da eine rasche Gewichtszunahme Hinweis auf eine dekompensierte (entgleiste) Herzinsuffizienz geben kann.

Wenn Sie innert 1-3 Tagen mehr als 2 kg oder über 2.5 kg pro Woche an Gewicht zunehmen, besteht der Verdacht auf eine dekompensierte (entgleiste) Herzinsuffizienz, bitte nehmen Sie umgehend Kontakt mit Ihrem Medgate-Hausarztteam auf.  

Weitere hilfreiche Angebote 

Im Herzinsuffizienztagebuch können sie ihr Gewicht, Blutdruck und Puls dokumentieren und überwachen, um auf Veränderungen schnell und richtig zu reagieren und so einer akuten Verschlechterung entgegenzuwirken. Sie sind sich unsicher, wie Sie auf Veränderungen Ihrer Werte reagieren sollen? Vereinbaren Sie gerne einen Termin mit Ihrem Medgate Tele-Hausarzt.

Die App «Leben mit Herzinsuffizienz» unterstützt Sie im Umgang mit der Herzinsuffizienz 

Weitere Informationen zur Herzinsuffizienz finden Sie hier:  

Fettstoff­wechsel­störung

Was ist eine Fettstoffwechselstörung?

Dyslipidämie bezeichnet allgemein eine Störung des Fettstoffwechsels. Sie umfasst jede Form von anormalen Blutfettwerten, einschliesslich erhöhter LDL-Cholesterinwerte (schlechtes Cholesterin), niedriger HDL-Cholesterinwerte (gutes Cholesterin) und erhöhten Triglyzeridwerten. Dyslipidämie kann ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein.

Hyperlipidämie ist eine spezielle Form der Dyslipidämie und bedeutet wörtlich «erhöhte Blutfette». Sie bezieht sich meist auf einen hohen Cholesterin- oder Triglyzeridspiegel im Blut, insbesondere auf das «schlechte» LDL-Cholesterin, das sich in den Gefässwänden ablagern und zu Arteriosklerose (Gefässverkalkung) führen kann.

Was sind die Konsequenzen einer Fettstoffwechselstörung?

Die Konsequenzen von Dyslipidämie und Hyperlipidämie können gravierend sein, da sie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich erhöhen:

  1. Arteriosklerose (Gefässverkalkung): Hohe LDL-Cholesterin- und Triglyzeridwerte fördern die Ablagerung von LDL-Cholesterin, Fetten und anderen Substanzen in den Arterienwänden. Diese Ablagerungen, sogenannte Plaques, führen zur Verhärtung und Verengung der Gefässe, was die Durchblutung reduziert und die Grundlage für viele Herz-Kreislauf-Probleme bildet.
  2. Koronare Herzkrankheit (KHK): Durch verengte Herzkranzgefässe wird die Sauerstoffversorgung des Herzens eingeschränkt. Das kann zu Brustschmerzen (Angina Pectoris) und letztlich auch zu einem Herzinfarkt führen.
  3. Schlaganfall: Wenn Arteriosklerose die Arterien des Gehirns betrifft, steigt das Risiko für einen Schlaganfall durch verstopfte oder platzende Gefässe.
  4. Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK): Ablagerungen in den Arterien der Beine oder Arme können zu Durchblutungsstörungen führen, was Schmerzen und im schlimmsten Fall Gewebeschäden verursachen kann.
  5. Bauchaortenaneurysma: Arteriosklerose kann die Wände der Aorta schwächen und zur Bildung eines Aneurysmas führen, das lebensgefährlich sein kann, wenn es reisst.

Eine unbehandelte Dyslipidämie oder Hyperlipidämie führt also zu einem höheren Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Entsprechend sind Therapie und Prävention wichtig, z. B. durch Anpassungen im Lebensstil, angepasste Ernährung und gegebenenfalls Medikamente, um die Fettwerte zu kontrollieren.

In Ihrer Familie leiden mehrere Personen an hohen Fettwerten oder Sie haben Fragen zu diesem Thema? Vereinbaren Sie gerne einen Termin mit Ihrem Medgate Tele-Hausarzt.

Links

Bluthochdruck

Was ist Blutdruck?

Blutdruck ist der Druck, den das Blut in den Blutgefässen ausübt, während es durch den Körper gepumpt wird. Man kann sich das wie Wasser vorstellen, das durch einen Schlauch fliesst. Wenn das Herz schlägt, wird das Blut in die Gefässe gepumpt, und dabei entsteht ein Druck.

Der Blutdruck wird in zwei Werten gemessen:

  • Systolischer Druck: Das ist der höhere Wert und zeigt den Druck an, wenn das Herz schlägt und das Blut in die Gefässe gepumpt wird.
  • Diastolischer Druck: Das ist der niedrigere Wert und zeigt den Druck an, wenn das Herz sich zwischen den Schlägen entspannt.

Blutdruck wird in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) angegeben, zum Beispiel 120/80 mmHg. Ein normaler Blutdruck liegt in der Regel bei etwa 120/80 mmHg. Zu hoher Blutdruck (Hypertonie) kann gesundheitliche Probleme verursachen, während zu niedrigem Blutdruck (Hypotonie) ebenfalls unangenehm sein kann. Schwankungen im Blutdruck sind normal und wichtig. Die Anspannungs- und Entspannungsphasen des Herzmuskels sowie die Verengung und Erweiterung der Gefässe werden von verschiedenen körpereigenen Systemen gesteuert. Diese Steuerung ermöglicht es dem Herz und den Gefässen, auf innere und äussere Einflüsse zu reagieren, damit das Blut effizient zirkulieren kann. Der Blutdruck steigt automatisch bei Schmerz oder Anstrengung und sinkt im Schlaf. Kurze Hochdruckphasen sind normal, doch dauerhaft hoher Blutdruck kann Schäden an Herz und Gefässen verursachen.

Definition Bluthochdruck

Bluthochdruck, auch als Hypertonie bekannt, ist ein Zustand, bei dem der Druck in den Blutgefässen in Ruhe dauerhaft erhöht ist. Die Grenzwerte für den Blutdruck wurden 2024 von der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) auf Grund der aktuellen medizinischen Erkenntnisse über Bluthochdruck und seine Folgen angepasst. Ein normaler Blutdruck liegt bei Ruhe unter 120/70 mmHg. Bluthochdruck wird diagnostiziert, wenn die Werte in Ruhe dauerhaft in Ruhe  über 140/90 mmHg liegen. Bei Stress, körperlicher Anstrengung, Schmerzen oder ähnlichem ist es normal und wichtig, wenn der Blutdruck kurzfristig auf Werte über 120/70 mmHg steigt.

Systolisch (mmHg)

Diastolisch (mmHg)

Blutdruckkategorie

< 120

oder/und <70

Normaler Blutdruck

120-139

oder/und 70-89

Erhöhter Blutdruck (Prä-Hypertonie)

> 140

oder/und >90

Bluthochdruck

Therapiebeginn und Blutdruckziel bei Bluthochdruck

Unabhängig davon, ob Ihr Blutdruck normal, erhöht oder bereits als Bluthochdruck eingestuft ist, sollten Sie stets Maßnahmen ergreifen, um Ihren Lebensstil zu optimieren. Dazu gehören eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivität, Stressreduktion und der Verzicht auf Rauchen. Mehr Informationen zum Thema gesunder Lebensstil finden Sie hier.

Erhöhter Blutdruck: Bei einem erhöhten Blutdruck kann oft schon eine Verbesserung des Lebensstils ausreichen, um normale Werte zu erreichen. Sollte der Blutdruck jedoch nach drei Monaten nicht unter 130 mmHg gesunken sein, wird zusätzlich eine medikamentöse Therapie empfohlen.

Bluthochdruck: Liegt bereits ein Bluthochdruck vor, sollte umgehend mit einer medikamentösen Behandlung begonnen werden, die durch Lebensstiländerungen ergänzt wird.

Blutdruckziele: Das angestrebte Blutdruckziel liegt bei guter Verträglichkeit zwischen 120-129/70-79 mmHg. Wenn der systolische Wert unter 129 mmHg liegt, kann der diastolische Wert, außer bei jüngeren Patienten, bis zu 90 mmHg akzeptiert werden. Ausnahmen gelten für Personen mit hoher Gebrechlichkeit, einem Alter über 85 Jahren oder bei wiederholten Kollapszuständen.

Ursachen

Bluthochdruck kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden, darunter:

  • Genetische Veranlagung: Familiäre Häufung von Bluthochdruck kann das Risiko erhöhen.
  • Übergewicht: Übergewicht belastet das Herz und kann zu erhöhtem Blutdruck führen.
  • Bewegungsmangel: Ein inaktiver Lebensstil kann das Risiko für Bluthochdruck erhöhen.
  • Ungesunde Ernährung: Eine Ernährung, die reich an Salz, gesättigten Fetten und Zucker ist, kann Bluthochdruck fördern, ebenso ein hoher Konsum von Lakritze.
  • Alkohol und/oder Drogenkonsum: Übermässiger Alkoholkonsum aber auch Kokain, Ecstasy und Amphetamine können den Blutdruck erhöhen.
  • Rauchen: Tabakkonsum schädigt Blutgefässe und kann den Blutdruck steigern.
  • Stress:Chronischer Stress kann zu vorübergehenden oder dauerhaften Blutdruckerhöhungen führen.
  • Alter: Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für Bluthochdruck.
  • Bestimmte Erkrankungen: Erkrankungen wie Diabetes, Nierenerkrankungen, Erkrankungen der Nebenniere, Schilddrüse, Nebenschilddrüse oder Schlafapnoe können ebenfalls zu Bluthochdruck beitragen.
  • Medikamente: Einige Medikamente, wie z.B. bestimmte Schmerzmittel (z.B. Ibuprofen, Diclofenac), «Anti-Baby-Pille», Appetitzügler oder abschwellende Mittel, können den Blutdruck erhöhen.

Allerdings lässt sich bei den meisten Menschen keine eindeutig erkennbare Ursache finden, diese Form des Bluthochdruckes wird dann essenzielle oder primäre Hypertonie genannt. An dieser Form erkrankt fast jeder 3. Erwachsene.

Symptome

Bluthochdruck wird oft als «stiller Killer» bezeichnet, da viele Menschen keine Symptome bemerken. Wenn dann Symptome auftreten, dann ist es in aller Regel bereits zu sogenannten Endorganschäden der Niere, der Augen, des Gehirns oder des Herz-Kreislaufsystems gekommen. Mögliche Symptome können sein:

  • Kopfschmerzen
  • Schwindel, Sehstörungen
  • Atemnot, Brustschmerzen
  • Nasenbluten

Risiken

Unbehandelter Bluthochdruck kann zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen führen, wie:

  • Herzkrankheiten (z. B. Herzinfarkt, Herzinsuffizienz)
  • Augenschäden
  • Nierenschäden
  • Schlaganfall

Diagnose

Die Diagnose erfolgt in der Regel durch:

  • Blutdruckmessung: Mehrere Messungen zu verschiedenen Zeiten.
  • Zusätzliche Untersuchungen: Blutuntersuchungen, EKG, Ultraschall des Herzens, um mögliche Ursachen zu ermitteln. Bei 9/10 Patienten lässt sich jedoch keine Ursache finden und es besteht ein essenzielle bzw. primärer Bluthochdruck.

Behandlung

Die Behandlung von Bluthochdruck umfasst:

  1. Lebensstiländerungen:
    • Gesunde Ernährung (z. B. mediterrane Diät, wenig Salz)
    • Regelmässige Bewegung (mindestens 150 Minuten moderate Aktivität pro Woche)
    • Gewichtskontrolle
    • Stressbewältigungstechniken (z. B. Yoga, Meditation)
    • Vermeidung von Alkohol und Tabak

Wenn die Lebensstiländerung innerhalb von 3 Monaten keinen ausreichenden Effekt auf die Senkung des Blutdrucks haben oder bereits von Anfang an ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko besteht, erfolgt zusätzlich eine medikamentöse Therapie. Diese ersetzt jedoch nicht die Lebensstiländerungen, so dass diese immer verfolgt werden sollten und somit die Basistherapie darstellen.​

  1. Medikamentöse Therapie:
    • Verschiedene Medikamente können verschrieben werden, darunter Diuretika, ACE-Hemmer, Betablocker und Kalziumkanalblocker.

Selbstmanagement

  • Regelmässige Blutdruckmessung: Überwachen Sie Ihren Blutdruck zu Hause.
  • Änderung des Lebensstils: gesunde Ernährung, ausreichende und regelmässige Bewegung, Stressmanagement, Gewichtsnormalisierung, Vermeidung von Noxen
  • Führen Sie ein Blutdrucktagebuch: Notieren Sie Ihre Werte und Lebensstiländerungen.
  • Regelmässige Arztbesuche: Halten Sie regelmässige Termine zur Überwachung Ihres Blutdrucks und zur Anpassung der Behandlung.
  • Ggf. Regelmässige und zuverlässige Einnahme der verordneten Medikamente

Wann sollten Sie Medgate kontaktieren bzw. einen Arzt aufsuchen?

Wenn Sie Symptome verspüren wie

  • Brustschmerzen und -enge, Herzklopfen
  • Kurzatmigkeit, Atemnot
  • Kopfschmerzen und -druck, vor allem morgens
  • Übelkeit, Schwindel, Benommenheit
  • Nasenbluten, Ohrensausen, Sehstörungen
  • Hitzegefühl, Schweissausbrüche, ein gerötetes Gesicht
  • Gereiztheit, Nervosität, Schlafstörungen
  • Wenn Ihr Blutdruck trotz Behandlung nicht sinkt.

Sollten Sie aktuell oder in den letzten Tagen an einem oder mehreren dieser Symptome leiden oder gelitten haben, dann rufen Sie und bitte umgehend an unter 080 789 789 oder buchen eine Notfallkonsultation übe die App.

Fazit

Bluthochdruck ist eine behandelbare Erkrankung. Durch frühzeitige Diagnose, Lebensstiländerungen und gegebenenfalls medikamentöse Therapie können Sie Ihr Risiko für schwerwiegende Komplikationen erheblich reduzieren. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die besten Strategien zur Kontrolle Ihres Blutdrucks. 

Sie haben Fragen zu diesem Thema? Vereinbaren Sie gerne einen Termin mit Ihrem Medgate Tele-Hausarzt.

Links

Blutdruck richtig messen

Wahl der richtigen Blutdruckmanschette

  • Haben Sie einen zu grossen oder kleinen Ober-/ oder Unterarm, sodass Sie die Manschette nicht richtig anbringen können, messen Sie den Umfang und besorgen sich in einer Apotheke eine angepasste Manschette. Zu grosse oder zu kleine Manschetten führen zu falschen Resultaten.
  • Bei der ersten Messung messen Sie den Blutdruck an beiden Armen, danach messen Sie zukünftig immer an der Seite, wo der Blutdruck höher war.

     

Wie oft und wann soll der Blutdruck gemessen werden?

  • Messung über mindestens 3 Tage (bevorzugt über 6-7 aufeinanderfolgende Tage vor der Konsultation) oder entsprechend der Absprache mit Ihrem Medgate Hausarzt
  • Messung morgens und abends (vor der Tabletteneinnahme)
  • Dokumentieren Sie Uhrzeit und Messwerte (z.B. Blutdruckpass)
  • Die Messung sollte immer unter den gleichen Bedingungen erfolgen
  • Während der Messung sollte nicht gesprochen werden
  • Jeweils 2-3 Messungen mit 1-2 min Abstand

Durchführen der Messung

  1. Aufrecht sitzend, angelehnt an Stuhl
  2. Vor der Messung ca. 5 min. warten (sitzend)
  3. Sie sollten kurz davor…
    • Keine körperliche Anstrengung unternehmen
    • Stress / Aufregung vermeiden
    • Keinen Kaffee oder starken Tee konsumieren
  4. Blutdruckmanschette anlegen (immer am gleichen Arm mit höheren Blutdruckwerten bei Erstmessung):
    • Handgelenk:
      • Handgelenk nicht abknicken
      • Ellbogen leicht anwinkeln
      • Manschette auf Herzhöhe halten
    • Oberarm:
      • Keine Kleidung unterhalb der Manschette
      • Ärmel nicht hochstülpen, sodass er einschneidet, besser Kleidungsstück am betrenden Arm abnehmen
      • Schlauch muss nach unten (Richtung Hand) zeigen
      • Markierung von Manschette soll in Ellbogenbeuge über den Arterien liegen
      • Manschette auf Herzhöhe anbringen
      • Es sollten gerade noch 2 Finger Platz haben unter der Manschette
      • Unterarm bequem auf Tisch abgelegt mit Handinnenfläche nach oben
      • Während der Messung ruhig halten und nicht sprechen

Sie sind sich unsicher, ob Sie die Messung korrekt durchführen oder sind über die gemessenen Werte besorgt? Vereinbaren Sie gerne einen Termin mit Ihrem Medgate Tele-Hausarzt.

Links

Dokumenten-Bibliothek

Titel
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Asthmatagebuch
Schweiz
DE
15.01.2025
Bauchschmerztagebuch
Schweiz
DE
15.01.2025
Bewegungstagebuch
Schweiz
DE
15.01.2025
Blutdrucktagebuch
Schweiz
DE
15.01.2025
COPD-Tagebuch
Schweiz
DE
15.01.2025
Diabetes-Sporttagebuch
Schweiz
DE
15.01.2025
Diabetes-Typ-2-Tagebuch
Schweiz
DE
15.01.2025
Ernährungstagebuch
Schweiz
DE
15.01.2025
Herzinsuffizienztagebuch
Schweiz
DE
15.01.2025
Herz-Kreislauf-Risikoprofil
Schweiz
DE
15.01.2025
Kopfschmerztagebuch
Schweiz
DE
15.01.2025
Schlaftagebuch
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DE
15.01.2025
Schmerztagebuch
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15.01.2025
Stimmungstagebuch
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DE
15.01.2025